Welcher Supermarkt ist am unbeliebtesten in Deutschland?

23. Januar 2026

Von: Moritz Serif

Eine Frau checkt eine Verpackung im Supermarkt
Eine Frau im Supermarkt (Symbolfoto/Nano Banana Pro).

Diese Supermärkte gehören laut Bewertung zu den unbeliebtesten in Deutschland. Die Rangliste zeigt, welche Ketten bei Kundinnen und Kunden besonders schlecht abschneiden.

Das Wichtigste in Kürze

  • Laut einer Befragung des Strategieberatungsunternehmens EY-Parthenon ist Norma der unbeliebteste Supermarkt in Deutschland.
  • Außerdem unbeliebt: Netto und Penny.
  • Als am beliebtesten gelten Edeka, Lidl und Rewe.

Welcher Supermarkt gilt aktuell als der unbeliebteste in Deutschland?

Laut einer Befragung des Strategieberatungsunternehmens EY-Parthenon sind neben Norma, Netto und Penny Metro die unbeliebtesten Supermärkte der Deutschen.

  • Norma – 44,6
  • Netto Marken-Discount – 47,6
  • Penny – 48,3
  • Metro – 50,4
  • Marktkauf – 51,4
  • Aldi Nord – 55,4
  • Denns Biomarkt – 56,5
  • Alnatura – 56,9

Die Punktwerte spiegeln die durchschnittliche Kundenwahrnehmung wider: Je höher der Wert, desto positiver bewerten Befragte Vertrauen, Preisfairness und Markenimage.

Welcher Supermarkt ist der beliebteste in Deutschland?

Aktuell sind Edeka, Lidl, Rewe und Kaufland die beliebtesten Supermärkte in Deutschland.

  • Edeka – 64,7
  • Lidl – 61,7
  • Rewe – 60,9
  • Kaufland – 59,8
  • Aldi Süd – 59,7
  • Globus – 57,4

2024 war Lidl mit 64,1 Punkten noch der beliebteste Supermarkt der Deutschen laut einer Erhebung von Splendid Research. Auffällig: Aldi hat zusammengerechnet mit Aldi Süd und Aldi Nord die meisten Punkte erreicht, doch beide Märkte gehören nicht zusammen.

Was bedeutet „unbeliebt“ in Supermarkt-Studien konkret für Kunden?

„Unbeliebt“ beschreibt in Studien keine objektive Qualität, sondern die durchschnittliche Kundenwahrnehmung eines Supermarkts. Die Punktwerte fassen vielmehr subjektive Einschätzungen vieler Verbraucher zusammen und zeigen, wie glaubwürdig und konsistent ein Markt im Alltag wirkt.

  • Vertrauen in Preisfairness und Verlässlichkeit
  • Nachvollziehbarkeit von Angeboten und Rabatten
  • Bindung an Marke und Einkaufserlebnis

Warum bewerten Kunden manche Supermärkte schlechter als andere?

Kunden vergeben schlechtere Bewertungen, wenn Vertrauen verloren geht und sich der Einkauf als mühsam erweist. Laut der Studie von EY gelte „Vertrauen“ als das wichtigste Kriterium (22,4 Prozent).

  • Vertrauen als wichtigstes Kriterium: 22,4 Prozent (laut EY-Parthenon)
  • Fehlende Preistransparenz und unklare Rabattmechaniken
  • Nachlassendes Wertigkeitsgefühl und sinkende Markenbindung

Warum sorgen Wartezeiten, leere Regale und Filialchaos für zusätzliche Unzufriedenheit im Supermarkt?

Wartezeiten, leere Regale und unübersichtliche Märkte sorgen bei Kunden für Unzufriedenheit im Supermarkt, weil sie Zeit verlieren, Einkäufe abbrechen müssen und den Markt als unzuverlässig wahrnehmen.

  • Lange Wartezeiten an der Kasse entstehen, wenn bei hoher Kundenfrequenz nicht alle Kassen besetzt sind.
  • Filialen mit leeren Regalen oder begrenzter Auswahl können dafür sorgen, dass man zusätzliche Märkte aufsuchen muss.
  • Unübersichtliche oder häufig wechselnde Ladenlayouts erschweren die Orientierung und verlängern den Einkauf.

Verwendete Quellen

Transparenzhinweis

supermarkt-nachrichten.de ist ein neutrales, journalistisches Medium. Der Artikel wertet öffentlich zugängliche Studien und Umfragen aus.

  • Keine Zusammenarbeit mit Supermarktketten.
  • Keine bezahlten Platzierungen oder Provisionen.
  • Bewertungen spiegeln aggregierte Verbraucherurteile wider.