Die Göral Vertriebs GmbH ruft schwarze Sonnenblumenkerne der Marke Göral zurück. Kunden sollen das Produkt wegen erhöhter Aflatoxinwerte nicht verzehren.
Warum kommt es zu einem Rückruf von Sonnenblumenkernen?
Untersuchungen zeigen, dass in den betroffenen Sonnenblumenkernen erhöhte Mengen an Aflatoxin enthalten sind. Dieses Schimmelpilzgift kann bei längerem oder hohem Konsum gesundheitsschädlich wirken.

Snack-Rückruf von Göra: Welche Produkte sind betroffen?
Vom Rückruf betroffen ist eine bestimmte Chargenummer der schwarzen Sonnenblumenkerne „Dolunay Ay Cekirdegi“. Verbraucher können die betroffenen Packungen an den Verkaufsstellen gegen Erstattung des Kaufpreises zurückgeben.
| Merkmal | Details |
|---|---|
| Produktbezeichnung | Dolunay Ay Cekirdegi – schwarze Sonnenblumenkerne mit Schale, geröstet und gesalzen |
| Hersteller | Göral Vertriebs GmbH |
| Verpackungseinheit | 150 g |
| MHD | 07.05.2027 |
| Lotnummer | L21402706 |
In welchen Bundesländern wurden Sonnenblumenkerne verkauft?
Die betroffenen Sonnenblumenkerne wurden bundesweit in Deutschland angeboten.
- Baden-Württemberg
- Bayern
- Berlin
- Brandenburg
- Bremen
- Hamburg
- Hessen
- Mecklenburg-Vorpommern
- Niedersachsen
- Nordrhein-Westfalen
- Rheinland-Pfalz
- Saarland
- Sachsen
- Sachsen-Anhalt
- Schleswig-Holstein
- Thüringen
Nach Rückruf von Göral-Sonnenblumenkernen: Welche Gesundheitsgefahren drohen bei Aflatoxin?
Aflatoxine zählen zu den stärksten bekannten Lebergiften und können bereits in kleinen Mengen schädlich sein.
- Akute Wirkung: Hohe Konzentrationen verursachen Leberentzündungen und akutes Leberversagen.
- Chronische Belastung: Wiederholte Aufnahme kann Leberkrebs begünstigen.
- Besonders gefährdet: Kinder, Schwangere und Personen mit Lebererkrankungen reagieren empfindlicher.
Göral-Rückruf: Was sollten Kunden jetzt tun?
Verbraucher sollen die betroffenen Sonnenblumenkerne sofort entsorgen oder in die Verkaufsstelle zurückbringen.
- Keinen Verzehr: Produkt keinesfalls essen, selbst nicht in kleinen Mengen.
- Rückgabe: Artikel in der Einkaufsstätte abgeben und Kassenbon mitnehmen.
- Erstattung: Der Kaufpreis kann vollständig erstattet werden, auch ohne Beleg.
Wer trägt die Kosten bei Rückrufaktionen?
Bei Rückrufen übernimmt der Hersteller die Verantwortung für Ersatz und Entsorgung.
- Kostenübernahme: Der Hersteller erstattet betroffene Produkte vollständig.
- Transportkosten: Verbraucher tragen keine Zusatzkosten für Rücksendungen.
- Verbraucherrechte: Der Anspruch auf Ersatz entsteht unabhängig vom Kaufbeleg.
Warum kommt es zu Lebensmittel-Rückrufen?
Rückrufe schützen Verbraucher vor potenziellen Gesundheitsrisiken, wenn Produktprüfungen Abweichungen zeigen.
- Kontamination: Etwa durch Bakterien, Pilze oder Gifte wie Aflatoxin.
- Fremdkörper: Metall-, Glas- oder Kunststoffteile in der Verpackung.
- Fehlende Kennzeichnung: Unvollständige Allergenhinweise oder falsche Nährwertangaben.
Wo finde ich aktuelle Rückruf-Listen?
Offizielle Warnungen zu Lebensmitteln und Verbraucherprodukten veröffentlichen staatliche Stellen und Informationsportale regelmäßig.
- lebensmittelwarnung.de: Zentrale Plattform der Bundesländer.
- produktwarnung.eu: Unabhängiges Portal mit täglichen Rückrufen.
- BVL (Bundesamt für Verbraucherschutz): Offizielle Übersicht aktiver Lebensmittelwarnungen.
Verwendete Quellen
- produktwarnung.eu
