Rückruf bei Go Asia: Krebserregender Stoff in Kräutertee – diese Chargen sind betroffen

15. Januar 2026

Von: Moritz Serif

Eine Frau sitzt in der Küche und hält einen Tee in der Hand.
Ein Kräutertee von Go Asia befindet sich im Rückruf. Nicht trinken (Symbolfoto/Nano Banana Pro/Krea AI).

Die Go Asia GmbH und die Orient Master GmbH rufen den Kräutertee Slinmy, 40 Gramm zurück. Das Produkt wurde über Filialen der Kette „go asia“ in mehreren Bundesländern verkauft. Kunden sollten den Tee keinesfalls konsumieren und den Artikel zur Prüfung an die Verkaufsstellen zurückbringen.

Welche Bundesländer sind vom Rückruf betroffen?

  • Baden-Württemberg
  • Bayern
  • Berlin
  • Bremen
  • Hamburg
  • Hessen
  • Niedersachsen
  • Nordrhein-Westfalen
  • Rheinland-Pfalz
  • Saarland
  • Sachsen

Rückruf von Kräutertee Slinmy: Welche Produkte sind betroffen?

MerkmalDetails
ProduktbezeichnungKräutertee Slinmy
HerstellerImport: Asia Express Food, NL – Inverkehrbringer: Go Asia GmbH / Orient Master GmbH, Berlin
Verpackungseinheit40 Gramm
MHDk. A.
Lotnummer2025354785, 2025397402, LM00016067

Warum kommt es zum Rückruf des Kräutertees?

Zum Rückruf kam es, weil Untersuchungen in mehreren Chargen des Kräutertees die Substanz Danthron nachweisen konnten. Der Stoff gilt als langfristig krebserregend und macht das Produkt gesundheitlich bedenklich.

Nach Rückruf von Go Asia Kräutertee: Welche Gesundheitsgefahren drohen bei Danthron?

  • Akute Wirkung: Mögliche Reizungen von Magen und Darm
  • Risikogruppen: Kinder, Schwangere und ältere Menschen sollten besonders vorsichtig sein

Go Asia Rückruf: Was sollten Kunden jetzt tun?

Konsumenten, die den Kräutertee Slinmy gekauft haben, sollten das Produkt keinesfalls mehr verwenden.

  • Produkt prüfen: Chargennummer auf der Verpackung kontrollieren
  • Nicht konsumieren: Bei Übereinstimmung sofort entsorgen oder zurückbringen
  • Filiale aufsuchen: Rückerstattung direkt in der Verkaufsstelle beantragen

Wer trägt die Kosten bei Rückrufaktionen?

Bei Rückrufen liegt die Verantwortung beim Hersteller oder Inverkehrbringer. Verbraucher haben Anspruch auf kostenlose Rückgabe und vollständige Erstattung. Auch Firmen müssen für Schadensbegrenzung, Rückholung und Information sorgen.

  • Kostenübernahme: Hersteller und Händler tragen logistische und finanzielle Aufwendungen
  • Verbraucherschutz: Kunden werden über Rückrufmaßnahmen kostenlos informiert

Warum kommt es zu Lebensmittel-Rückrufen?

  • Nachweis gesundheitsschädlicher Stoffe wie Pestizide, Schwermetalle oder Farbstoffe
  • Verunreinigungen durch Bakterien, Schimmel oder Fremdkörper
  • Falschdeklaration von Allergenen oder Inhaltsstoffen

Wo finde ich aktuelle Rückruf-Listen?

Lebensmittel-Rückruf-Listen finden Sie auf folgenden Portalen:

Welche Produkte befinden sich sonst noch im Rückruf?

Neben dem Snack-Produkt läuft aktuell ein Eis-Rückruf.

Verwendete Quellen

  • https://www.lebensmittelwarnung.de
  • https://goasia.net/